Inhaltsverzeichnis:

      Vorhang auf für die Gotteserfahrung, Auftritt eines Massenmörders
      Willkür bei der Entscheidung
      Offenbarung ist entweder menschliches Wissen oder gut geraten
      Warum offenbart Gott nicht zur Abwechslung etwas Nützliches?
      Schema V
      Unwahrheit im Namen Gottes
      Symbolisch?
         interessante Links zum Thema
         Videos
         Literaturhinweise

 

Vorhang auf für die Gotteserfahrung, Auftritt eines Massenmörders

Man muss unterscheiden zwischen den Gründen, zu denken, Gott existiert und den Beweggründen, an ihn zu glauben. Ich weiß nicht, wie ich an Gott glauben kann, wenn ich nicht zugleich an seine Existenz glaube. Viele Gläubige haben einen guten Grund (meinen sie), an Gott zu glauben: Die sog. persönliche Gotteserfahrung. Laut einer Umfrage von Gallup hatten ca. 10% aller amerikanischen Kirchgänger eine persönliche Gotteserfahrung (siehe [Leedom 2003]). Wenn man persönlich Gott erfahren hat, ist das ein starker Beweis! Nur, was bringt mir als Ungläubigem das Argument?

Der berüchtigte Serienmörder, der »Yorkshire Ripper« →Peter Sutcliff) (dreizehn Frauen ermordet, sieben schwer verletzt beruft sich darauf, dass er Gottes Stimme gehört hat, um seine Morde zu begehen.

Warum  sollte ich ihm das glauben? Die weitaus überwiegende Mehrheit aller Gläubigen, würden das nicht tun. Dass Sutcliff ein Mörder war, ist kein Argument, Moses bekam von Gott ebenfalls den Auftrag zu Massenmorden von weitaus üblerer Sorte. D. h., wenn man sagt, Peter Sutcliff habe nicht die Stimme Gottes gehört, weil er Morde beging – er log entweder oder war im Irrtum – muss man nach dem Maßstab sagen, dass Moses log oder sich irrte. Wenn man Moses glaubt, müsste man nach denselben Maßstäben Peter Sutcliff ebenso glauben. Letzteres, wie gesagt, wird kein  Gläubiger tun (ich ebenso nicht), und nach dem Maßstab der Gläubigen müsste man Moses misstrauen.

 

Willkür bei der Entscheidung

Wenn jemand sagt, er habe wirklich  die Stimme Gottes gehört (als Beispiel einer Gotteserfahrung), weil die ihm gesagt hat, er solle Gutes tun, mag das für ihn  verpflichtend sein, in keinem Fall für mich. Ich habe nichts von Gott gehört, und ich kann nicht unterscheiden, ob er sich irrt oder nicht. Er könnte mich belügen (obwohl ich das nicht glaube), ohne dass ich das merken würde. Wie bei Sutcliff, bei dem ich Irrtum, Lüge oder Wahrheit genauso wenig voneinander unterschieden kann. Wir nennen Dinge gleich, wenn wir sie nicht unterscheiden können. Ich kann mir kein Urteil erlauben, ob es stimmt, was der Gläubige sagt, aus dem Grund kann ich es nicht zu einer Basis machen, ob ich dem Gläubigen glaube oder nicht. Er tut es nicht, wie der Fall Peter Sutcliff beweist, warum sollte ich mich anders verhalten, als er es tut? Ich habe in jedem Fall – egal, was Gott ihm gesagt hat – berechtigte Gründe, seine Behauptung zurückzuweisen. Es mag für ihn  ein Beweis sein, nicht für mich.

Es gäbe eine Ausnahme, wenn mir der Gläubige eine Botschaft von Gott übermittelt, die er als Mensch unmöglich wissen kann. Beispiele: Koordinaten und einen Zeitpunkte in der Zukunft, an dem eine Sonne explodiert – Menschen können das nicht vorhersagen, oder ein in der Zukunft liegendes Erdbeben. In dem Fall müsste ich davon ausgehen, dass er die Stimme eines uns weit überlegenen Wesens gehört hat, was seine Geschichte glaubwürdig macht. Wegen der Schwere seiner Behauptung, die Stimme Gottes gehört zu haben, die mir etwas sagen soll – obwohl Gott mit mir direkt reden könnte und man sich fragen müsste, warum er es nicht tut – müsste seine Vorhersage keinem halbwegs begründeten Zweifel unterliegen. An den sog. »Prophezeiungen« der Bibel gibt es gut begründete Zweifel – die Mehrheit der Prophezeiungen sind entweder allgemein, dass sie ein Mensch mühelos gemacht haben könnte, oder sie sind nicht eingetroffen, oder sie wurden erst niedergeschrieben, als die Ereignisse vergangen waren – siehe [Callahan 1997] und [Sandoval 2010].

 

Offenbarung ist entweder menschliches Wissen oder gut geraten

Ich kenne keinen Bericht, wo Gott den Menschen Dinge gesagt hat, die sie nicht wissen können. Und er hat ihnen widersprüchliche Aussagen mitgeteilt (den Juden anderes als den Muslimen oder Christen oder Hinduisten oder Shintoisten oder …). Da habe ich keine Veranlassung, das zu glauben. Der Gläubige würde es an meiner Stelle nicht tun, er glaubt den Juden, Muslimen, Hinduisten, … nur das, was er vorher für wahr gehalten hat. Da ich es für wahr beurteile, dass kein Schöpfer existiert, habe ich, wenn ich genau das tue, was der Glaubende für korrekt befindet, gibt es keinen Grund, ihm zu glauben. D. h., ich glaube ihm schon, dass er meint, die Stimme Gottes gehört zu haben. Ich glaube nicht, dass es der Fall war. Wenn , kann ich es nicht zur Basis eines Glaubens an Gott machen. Offenbarung ist (wie Thomas Paine sagte, notwendig auf die erste Kommunikation beschränkt. Mitteilungen »aus zweiter Hand« – sei es schriftlich oder mündlich – kann für mich kein Argument sein. Weil es der Gläubige nicht anerkennt – mit einer Ausnahme.. Er müsste mir plausibel machen, warum ich hier ebenfalls eine Ausnahme machen sollte, die er im umgekehrten Fall nicht machen würde.

Kurz, ich berufe mich darauf, wie sich der Gläubige selst verhält, ich mache das zum Maßstab, was er für vernünftig beurteilt, nicht, was ich für rational beurteile! Letzten Endes muss er zugeben, dass er an meiner Stelle das ebenso nicht glauben würde. Damit hat er sein eigenes Argument widerlegt bzw. festgestellt, dass es keins ist, dem ich folgen kann.

 

Warum offenbart Gott nicht zur Abwechslung etwas Nützliches?

Ich frage mich ohnehin, warum Gott uns Dinge mitteilen, die von Menschen stammen könnten. Warum er uns nichts Nützliches erzählt, z. B. was gegen Krebs hilft, oder wie man die Kindersterblichkeit senkt – da müssen wir weiterhin der Wissenschaft vertrauen.

Es gibt ein Schema, mit dem man die schlechten Argumente von guten Argumenten unterscheiden kann – ich nenne es Schema V:

 

Schema V

Schema V:Wenn ein Grund, ein Argument, ein Kriterium etc. für eine Sache und gleichzeitig gegen die Sache oder für eine widersprechende Sache spricht, kann mit dem Grund, Argument, oder Kriterium etwas nicht stimmen. Es muss ungültig sein, d. h. es etabliert nicht, was es soll), gleichgültig, für wie einleuchtend oder plausibel wir den Grund etc. beurteilen mögen.

Da die einen Gläubigen sagen, Gott habe ihnen dies gesagt, während andere Gläubige jenes gehört haben, können wir nicht glauben, dass ein einheitlicher Gott, der nicht lügt (sich nicht widerspricht), dies gesagt haben kann. Man könnte sagen, dass der eine wahr spricht, während der andere lügt oder sich irrt, wir können nicht unterscheiden, was bei wem der Fall ist. Nur, weil es mit der eigenen Meinung zufällig übereinstimmt, muss es nicht so sein.

 

Unwahrheit im Namen Gottes

Es ist merkwürdig, dass Gott es zulässt, dass ein paar Menschen die Lügenmärchen (ob bewusst oder nicht) in seinem Namen verbreiten. Das fällt auf ihn zurück. Sollte ich zu dem Schluss gelangen, dass Sutcliff die Wahrheit gesagt hat, müsste ich Gott als einen Auftragsmörder ansehen – und das widerspricht dem heute gängigen Gottesbild. Ebenso kann ich glauben, dass Moses die Ammoniter oder Kananiter im Auftrag Gottes umgebracht hat. Die Geschichte von der Gotteseingebung ist entweder erfunden, oder Gott befiehlt Krieg und Mord, eine dritte Möglichkeit sehe ich nicht. Die Archäologie hat mittlerweile herausgefunden, dass die blutige Eroberung des alten Israel nicht stattgefunden hat. Darüber müssten die Anhänger erleichtert sein … wenn wir jetzt nicht nur einen ausgedachten Mythos hätten, sondern obendrein eine offensichtlich imaginäre Eingebung. Wie soll man da der Bibel glauben?

 

Symbolisch?

Wenn man die Geschichte nur symbolisch  sieht – im Gegensatz zu den Menschen, die von den Archäologen nichts gehört haben und den meisten Christen der Vergangenheit, die gläubig waren – ist sie erstens  unwahr, und zweitens  muss man sich fragen, warum Gott sich als symbolischen Massenmörder in einer erfundenen Geschichte präsentiert (wie bei der Sintflut). Es zeigt sich, dass es nichts nützt, gläubig zu sein, man kann über den Glauben zum Irrtum gelangen. Viele Christen haben den Mythos früher nicht im übertragenen Sinn verstanden. Die Idee, es nicht wörtlich zu nehmen, mutet wie eine spätere historische Erfindung an, was sie geschichtlich gesehen ist. Es ist merkwürdig, dass man nur die  Mythen symbolisch nehmen soll, deren fragwürdiger Wahrheitsgehalt offensichtlich ist. Wenn man herausgefunden hat, dass eine Erzählung nicht wahr ist, wird die behauptet, es sei symbolisch gemeint. In der Bibel ist von Gleichnissen die Rede, die niemand wörtlich verstehen würde – warum sagt man das nicht gleich, sondern behält die Wahrheit den Theologen des 20. Jahrhunderts vor?

Es ist nicht plausibel, anzunehmen, die Menschen hätten vor 2.000 Jahren nicht zwischen Gleichnissen und wahren Vorkommnissen unterscheiden können – warum hat Jesus nicht in den Fällen  von Gleichnissen geredet? Außerdem soll die Bibel angeblich für uns heute geschrieben worden sein, wo wir die Unterscheidung treffen können – nicht zuverlässig, bei klarer Sprache jedoch deutlich.

Es gibt einen fundamentalen Widerspruch zwischen den beiden Behauptungen »Man kann Gott nicht beweisen« und »Meine Gotteserfahrung beweist mir Gott«. Wenn man Gott nicht beweisen kann, gibt es keine menschliche Erfahrung, mit der man auf Gott schließen könnte. In dem Fall ist das Ganze ein Fehlschluss _1_.

Zur Frage, warum ich die Seiten geschaffen habe, nehme ich hier Stellung: Warum gibt es diese Seiten?

Weiter im Text geht es hier: Gängige Argumente für Gott …

»Religiöse Apologeten beschweren sich bitterlich, dass die Atheisten und Säkularisten aggressiv und feindlich in ihrer Kritik seien. Ich sage dazu: Seht, als Eure Vertreter in der Verantwortung waren, da habt Ihr nicht mit uns argumentiert, Ihr habt uns auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Was wir jetzt tun ist, wir konfrontieren Euch mit ein paar Argumenten, mit herausfordernden Fragen, und Ihr beschwert Euch.«
A. C. Grayling


 

interessante Links zum Thema

Eine der wichtigsten Quellen zu Forschungen über Religion:

[epiphenom]: the science of religion and non-belief

Und, ja – religiöser Glauben ist heilbar! Mit Homöopathie, womit denn sonst? Siehe:

Endlich Heilung in Sicht – Homöopathie gegen Religiosität

Wenn also das nächste Mal jemand fragt, ob man was gegen seine Religion hat … lautet die Antwort »Ja«.

 

Videos

Eines der interessantesten Videos zum Thema »Glauben« und »Gotteserfahrung« stammt von Derren Brown:

Derren Brown: Fear and Faith Episode 2

Auch die erste Episode ist sehr spannend. Hier wird der Placebo-Effekt in Aktion gezeigt:

Derren Brown Fear And Faith – Pt-1 Full

Der größte Placebo-Effekt von allen ist natürlich – Gott.

 

Literaturhinweise

Besonders interessante Werke sind extra hervorgehoben. Das ist nur eine kleine  Auswahl der wichtigsten Werke zum Thema Gotteserfahrung und religiöse Erfahrung im weitesten Sinne, sowie einige Forschungen zur Religion.

[Ahne 2007]: Ahne: Zwiegespräche mit Gott Buch., 2007, Verl. Voland & Quist – Lustige Dialoge mit Gott, aber nicht wirklich ernst gemeint.
[Alper 2008]: Alper, M.: The 'God' Part of the Brain: A Scientific Interpretation of Human Spirituality and God, 2008, Sourcebooks – Wissenschaftliche Begründung der Auffassung, dass unser Glauben an Gott im Gehirn angelegt ist.
[Ambrose 2006]: Ambrose, S.D.: Religion And Psychology: New Research, 2006, Nova Science Publishers – Neuere Forschungen auf dem Gebiet der Religionspsychologie.
[Beier 2010b]: Beier, M.: Gott ohne Angst: Einführung in das Denken Drewermanns, 2010b, Patmos – .
[Belzen 2008]: Belzen, Jacob A: Autobiography and the psychological study of religious lives, 2008, Rodopi – .
[Belzen 2010]: Belzen, J.A.: Towards Cultural Psychology of Religion: Principles, Approaches, Applications, 2010, Springer – Kulturelle Psychologie als ein Weg zum Verständnis des Phänomens »Religion«.
[Belzen 2004]: Belzen, Jacob A. van: Archive for the psychology of religion, 2004, Brill – .
[Blackmore 2000]: Blackmore, Susan J: Die Macht der Meme oder die Evolution von Kultur und Geist, 2000, Spektrum, Akad. Verl. – .
[Blume 2009]: Blume, Michael: Neurotheologie : Hirnforscher erkunden den Glauben, 2009, Tectum-Verl. – .
[Bowie 2006]: Bowie, F.: The anthropology of religion: an introduction, 2006, Blackwell Pub. – Religious aspects.
[Boyer 1993]: Boyer, P.: Cognitive aspects of religious symbolism, 1993, Cambridge University Press – Religious thought.
[Boyer 2009]: Boyer, Pascal: Und Mensch schuf Gott, 2009, Klett-Cotta – Eine anthropologische, neurobiologische und linguistische Theorie, warum der Mensch Gott erfinden musste, eine Theorie der Religionen – gründlich fundiert und experimentell abgesichert. Ein Muss, wenn man wissen will, wieso die Religionen entstanden sind.
[Brafman 2008]: Brafman, O.: Sway: The Irresistible Pull of Irrational Behavior, 2008, Doubleday – Irrationalism (Philosophy).
[Burton 2012]: Burton, Neel L: Hide and seek : the psychology of self-deception, 2012, Acheron Press – .
[Capucao 2010]: Capucao, Dave Dean: Religion and ethnocentrism an empirical-theological study., 2010, Brill – .
[Carrette 2005]: Carrette, J.R.: William James and the varieties of religious experience: a centenary celebration, 2005, Routledge – Varieties of religious experience.
[Chabris 2011]: Chabris, Christopher: Der unsichtbare Gorilla wie unser Gehirn sich täuschen lässt, 2011, Piper – .
[Conveleyn 1994]: Conveleyn, J.: Belief and Unbelief: Psychological Perspectives, 1994, Rodopi – .
[Crapps 1986]: Crapps, R.W.: An introduction to psychology of religion, 1986, Mercer University Press – Psychology, Religious.
[Damasio 2003]: Damasio, Antonio R: Der Spinoza-Effekt: wie Gefühle unser Leben bestimmen, 2003, List – .
[Dennett 2007]: Dennett, D.C.: Breaking the Spell: Religion as a Natural Phenomenon, 2007, Penguin Books – Darstellung der Religion als natürliches Phänomen, denn wenn es keinen Gott gibt – woher kommt dann die Religion?
[Dörner 2007]: Dörner, D.: Die Logik des Misslingens: Strategisches Denken in komplexen Situationen, 2007, Rowohlt – .
[Ferngren 2002]: Ferngren, Gary B: Science and religion : a historical introduction, 2002, Johns Hopkins University Press – .
[Festinger 2011]: Festinger, L.: When prophecy fails: a social and psychological study of a modern group that predicted the destruction of the world, 2011, Martino Fine Books – .
[Francis 2009]: Francis, Leslie J: Empirical theology in texts and tables qualitative, quantitative and comparative perspectives, 2009, Brill – .
[Frossard 1972]: Frossard, A.: Gott existiert: Ich bin ihm begegnet, 1972, Herder – Ein ehemaliger Atheist beschreibt seine Begegnung mit Gott.
[Gigerenzer 2008b]: Gigerenzer, G.: Rationality for Mortals: How People Cope with Uncertainty, 2008b, Oxford University Press – Reasoning (Psychology).
[Giovannoli 2000]: Giovannoli, Joseph: The biology of belief : how our biology biases our beliefs and perceptions, 2000, Rosetta Press – .
[Guthrie 1995]: Guthrie, S.: Faces in the clouds: a new theory of religion, 1995, Oxford University Press – Controversial literature.
[Heimbrock 2007]: Heimbrock, Hans-Günter: Religion : immediate experience and the mediacy of research : interdisciplinary studies, concepts and methodology of empirical research in religion, 2007, Vandenhoeck & Ruprecht – .
[Hood 2009]: Hood, Ralph W: The psychology of religion: an empirical approach, 2009, Guilford Press – Psychology, Religious.
[James 2008]: James, William: The varieties of religious experience : a study in human nature, 2008, ARC Manor – .
[Jörns 1999]: Jörns, Klaus-Peter: Die neuen Gesichter Gottes : was die Menschen heute wirklich glauben, 1999, Beck – .
[Kilian 2010]: Kilian, Andreas E: Die Logik der Nicht-Logik wie Wissenschaft das Phänomen Religion heute biologisch definieren kann, 2010, Alibri – Eine Definition des Begriffs Religion aus der Sicht eines Biologen. Eine sehr gute Erklärung des Phänomens Religion!
[Law 2011b]: Law, Stephen: Believing bullshit: how not to get sucked into an intellectual black hole, 2011b, Prometheus Books – .
[Leedom 2003]: Leedom, Tim C: The book your church doesn't want you to read, 2003, Truth Seeker ; Distributed by A & B Distributing – Sammlug von Essays über die Gründe, nicht an Gott zu glauben und den Kirchen nicht zu trauen.
[Newberg 2002]: Newberg, A.B.: Why God Won't Go Away: Brain Science and the Biology of Belief, 2002, Ballantine Books – .
[Newberg 2006a]: Newberg, Andrew B.: Born to believe: God, science, and the origin of ordinary and extraordinary beliefs, 2006a, Free Press – Psychology, Religious.
[Osterkamp 1975]: Osterkamp, Ute: Grundlagen der psychologischen Motivationsforschung 1., 1975, Campus-Verl. – Grundlagen menschlicher Motivation, aber auch menschlicher Erkenntnis – von den Anfängen an. Sehr wichtiges Buch, hat mich tief beeinflusst.
[Osterkamp 1982]: Osterkamp, Ute: Grundlagen der psychologischen Motivationsforschung Bd. 2, Die Besonderheit menschlicher Bedürfnisse : Problematik und Erkenntnisgehalt der Psychoanalyse., 1982, Campus – Grundlagen menschlicher Motivation Band 2, beschäftigt sich vor allem kritisch mit der Psychoanalyse. Sehr wichtiges Buch, hat mich tief beeinflusst.
[Padgett 2003]: Padgett, A.G.: Science and the study of God: a mutuality model for theology and science, 2003, W.B. Eerdmans Pub. Co – Ein etwas unzureichender Versuch, Wissenschaft und Religion miteinander zu vereinbaren.
[Pals 1996]: Pals, D.L.: Seven theories of religion, 1996, Oxford University Press – Study and teaching History.
[Shermer 2000]: Shermer, Michael: How we believe : the search for God in an age of science, 2000, W.H. Freeman – Die Frage danach, wieso in einem wissenschaftlichen Zeitalter wie unserem immer noch Leute an Gott glauben.
[Shermer 2011]: Shermer, Michael: The believing brain: from ghosts and gods to politics and conspiracies--how we construct beliefs and reinforce them as truths, 2011, Times Books – Cognitive neuroscience.
[Taylor 1998]: Taylor, M.C.: Critical terms for religious studies, 1998, University of Chicago Press – Terminology.
[Vaas 2009]: Vaas, R.: Gott, Gene und Gehirn: warum Glaube nützt ; die Evolution der Religiosität, 2009, Hirzel – Die Suche nach dem Nutzen des Glaubens an Gott als evolutionärer Vorteil.
[Watts 2007]: Watts, F.N.: The Psychology of Religious Knowing, 2007, Cambridge University Press – .
[Wegner 2002]: Wegner, Daniel M: The illusion of conscious will, 2002, MIT Press – Psychologische Argumentation gegen den freien Willen, wobei viele leider nicht verstanden haben, worin das Argument besteht: Wegner geht nicht so sehr gegen den freien Willen als gegen die Idee, dass dieser auf einer bewussten Entscheidung beruht.

1. Der Rückzug auf subjektive Wahrheit  nützt nichts gegen die Religionskritik. Es gibt subjektive Meinungen, aber keine »subjektiven Fakten«. Es gibt eine subjektive Sichtweise, keine subjektive Wahrheit. Wahrheit wird definiert  als unabhängig von Subjekten. Zurück zu 1


Weiter zu: Gängige Argumente für Gott …
Zurück zum Anfang