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Literatur zum Thema AtheismusAuf mehrfachen Wunsch präsentiere ich Ihnen hier eine Liste über Literatur, die sich speziell oder ausschließlich mit dem Atheismus beschäftigt.Interessante Literatur zum ThemaAngeles, Peter Adam: 1981, The Problem of God: A Short Introduction, Prometheus Books, New York. Philosophische Einführung in die Gottesbeweise samt ihrer gründlichen Widerlegung.Baggini, Julian: 2003, Atheism. A Very Short Introduction. , Oxford University Press , Oxford. Kurze, knappe und für den geringen Umfang erstaunlich gute Begründung des Atheismus. Barker, Dan: 1992b, Losing Faith In Faith. From Preacher To Atheist., Freedom From Religion Foundation, Inc., Madison. Das Buch eines Mannes, der 19 Jahre lang fundamentalistischer Priester war und der Atheist wurde. Humorvoll zu lesen, aber eben auch sachlich-fundiert. Bibel: 2004, Bibel 2005. CD-ROM., R. Brockhaus, Haan. Das Buch der Bücher – laut Isaac Asimov eine der besten Begründungen für den Atheismus, die je ersonnen wurden. Boyer, Pascal: 2004, Und Mensch schuf Gott, Klett-Cotta , Stuttgart. Eine anthropologische, neurobiologische und linguistische Theorie, warum der Mensch Gott erfinden musste, eine Theorie sämtlicher existierender Religionen - gründlich fundiert und experimentell abgesichert. Ein Muss, wenn man wissen will, wieso die Religionen entstanden sind. Brams, Steven J.: 1983, Superior Beings - if They Exist, how Would We Know?: Game-Theoretic Implications of Omniscience, Immortality, and Incomprehensibility, Springer-Verlag, New York. Einführung in die Spieltheorie anhand der Interaktion von mensch und Gott und sicher eine der originellsten Begründungen des Atheismus. Callahan, Tim: 1997, Bible Prophecy: Failure or Fulfillment?, Millenium Press, Altadena. Auseinandersetzung eines Historikers mit den angeblichen Prophezeiungen in der Bibel, gleichzeitig stellt das Buch den historischen Rahmen des AT dar. Corvin, Otto von: 2000, Pfaffenspiegel., Freistühler, Schwerte. Dawkins, Richard: 1996b, Der blinde Uhrmacher. Ein neues Plädoyer für den Darwinismus., DTV, München. Doherty, Earl: 1999, The Jesus Puzzle. Did Christianity Begin with a Mythical Christ? : Challenging the Existence of an Historical Jesus, Canadian Humanist Publications, Ottawa. Ein Historiker begründet plausibel und stringent, warum es den Jesus des neuen Testaments nicht gegeben haben kann. Drange, Theodore M.: 1998, Nonbelief and Evil: Two Arguments for the Nonexistence of God, Prometheus Books, New York. Zwei Argumente für die Nichtexistenz des (christlichen) Gottes, eines davon ist das Theodizeeproblem, hier systematisch dargestellt und mit einer Widerlegung der meisten bekannten Lösungen des Problems. Everitt, Nicholas: 2004, The Non-Existence of God , Routledge, New York. Exzellente, fundierte, informative und sehr sachliche philosophische Einführung in die Frage, warum man Gott für nicht existent halten sollte. Feuerbach, Ludwig: 1841, Das Wesen des Christentums., Reclam, Ditzingen. Der Klassiker unter den religionskritischen Werken – immer noch aktuell. Gale, Richard M.: 1993, On the Nature and Existence of God, Cambridge University Press, Cambridge. Sehr in die Tiefe gehendes Werk über die Natur Gottes. Giovannoli, Joseph: 2000, The Biology of Belief: How Our Biology Biases Our Beliefs and Perceptions, Rosetta Press, Inc., New York. Exzellentes Werk über die biologischen Gründe, warum Menschen an Gott glauben. Haffmans, Gerd (Hrsg.): 1994, Kleiner Atheismus-Katechismus, Haffmans Verlag, Zürich. Kleine, kompakte und gute Einführung in den Atheismus. Hume, David: 1981, Dialoge über natürliche Religion, Reclam, Ditzingen. Religionskritisches Meisterwerk eines genialen Philosophen in Form eines Dialogs. Johnson, B. C.: 1981, Atheist Debater's Handbook, Prometheus Books, New York. Gründliche Einführung in die Argumente, mit denen man in Debatten den Atheismus verteidigen kann. Joshi, S. T.: 2003, God's Defenders: What They Believe and Why They Are Wrong, Prometheus Books, New York. Teils polemische und teils gute Einführung in die Gründe, an Gott zu glauben, samt ihrer Widerlegung. Kahl, Joachim: 1969, Das Elend des Christentums oder Plädoyer für eine Humanität ohne Gott , Rowohlt, Reinbek. Ein ehemaliger Theologe rechnet mit dem Christenum ab und plädiert für einen aufgeklärten Atheismus. Kaufmann, Walter: 1963, The Faith of a Heretic, Anchor Books, New York. Kaufmann, Walter: 1972, Critique of Religion and Philosophy, Princeton University Press, Princeton (New Jersey). King, Max: 2001, The Cruelest Joke of All, Authorhouse, Bloomington. Jesus war ein Atheist, der den Juden den Atheismus nahebringen wollte – eine krude These, nicht sonderlich überzeugend vertreten. Leedom, Tim C. (Herausgeber): 1993, The Book Your Church Doesn't Want You to Read, The Truth Seeker Company, San Diego. Sammlug von Essays über die Gründe, nicht an Gott zu glauben und den Kirchen nicht zu trauen. Mackie, John L.: 1985, Das Wunder des Theismus, Reclam, Ditzingen. Eine der besten deutschsprachigen Einführungen in den Atheismus. Martin, Michael: 1990, Atheism: A Philosophical Justification, Temple University Press, Philadelphia. Das grundlegende Werk zur Einführung in den Atheismus, sehr anspruchsvoll. Martin, Michael: 1993, The Case Against Christianity, Temple University Press, Philadelphia. Auseinandersetzung mit den grundlegenden Doktrinen des Christentums und ihre Kritik. Martin, Michael: 2003, Atheism, Morality, and Meaning (Prometheus Lecture Series), Prometheus Books, New York. Sehr gutes Werk mit einer Begründung der atheistischen Moral und dem Sinn des Lebens, zugleich eine Fundamentalkritik an der christlichen Moral. Mills, David: 2004, Atheist Universe , Xlibris Corporation , Philadelphia. Interessante und gründliche Einführung in den Atheismus. Minois, Georges: 2000, Geschichte des Atheismus. Von den Anfängen bis zur Gegenwart., Böhlaus Nachf., Weimar. Das Geschichtswerk über den Atheismus. Newberg, Andrew, DAquili, Vince Rause: 2003, Der gedachte Gott. Wie Glaube im Gehirn entsteht., Piper, München. Einführung in die „Neurotheologie“. Parsons, Keith M.: 1990, God and the Burden of Proof: Plantinga, Swinburne, and the Analytic Defense of Theism (Frontiers of Philosophy), Prometheus Books, New York. Zu den modernen analytischen Theologen gehören Plantinga und Swinburne, die beide neuere Gottesbeweise vorlegen, die sehr ausgeklügelt sind – und die hier von Parsons gründlich widerlegt werden. Poidevin, Robin Le: 1996, Arguing for Atheism: An Introduction to the Philosophy of Religion, Routledge, New York. Argumentativ gute bis sehr gute Einführung in die Gründe, nicht an Gott zu glauben. Rohde, Norbert: 2004, Abschied von der Bibel Vom alten Glauben zum neuen Wissen , Books on Demand, Norderstedt. Gründliche Einführung in die dunkle Seite der Bibel und die Gründe, warum man der Bibel nicht trauen kann, erhellend und aufklärerisch ans Tageslicht gebracht. Russell, Bertrand: 1994, Warum ich kein Christ bin. Über Religion, Moral und Humanität., Rowohlt, Reinbek. Eines der wichtigsten Werke gegen die christliche Religion. Salomon, M. S.: 2003, Stolbergs Inferno., Alibri Verlag Gunnar Schedel, Aschaffenburg. Schleichert, Hubert: 2001, Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren. Anleitung zum subversiven Denken., C.H.Beck, München. Argumentationsmuster von Fundamentalisten, dargestellt anhand der Frage, was man dagegen tun kann. Shaferski, Nadir: 2001, Cogito Ergo Cogito, Mensch & Buch Verlag, Berlin. Interessante kritische Auseinandersetzung mit dem Christentum und dem Islam. Shermer, Michael: 1998, Why People Believe Weird Things : Pseudoscience, Superstition, and Other Confusions of Our Time, W. H. Freeman & Company, New York. Warum glauben Menschen verrückte Sachen? Shermer, Michael: 1999, How We Believe: The Search for God in an Age of Science., W. H. Freeman & Company, New York. Analyse der Gründe, warum Menschen an Gott glauben und eine kritische Bewertung dieser Gründe. Smith, George H.: 1979, Atheism : The Case Against God, Prometheus Books, New York. Gründliche und systematische Einführung in den Atheismus. Smith, George H.: 2000, Why Atheism?, Prometheus Books, New York. Streminger, Gerhard: 1992, Gottes Güte und die Übel der Welt, Das Theodizeeproblem, Mohr Siebeck, Tübingen. Hervorragende Auseinandersetzung mit dem Thema und eine Widerlegung sämtlicher gängiger und weniger gängiger Theodizeen, wobei der philosophische Beweis geführt wird, dass das Problem unlösbar ist. Stenger, Victor J.: 2003, Has Science Found God?: The Latest Results in the Search for Purpose in the Universe , Prometheus Books, New York. In letzter Zeit wird das Gerücht verbreitet, dass neuere wissenschaftliche Erkenntnisse eine Bestätigung alter religiöser Ideen beinhalten. Prof. Stenger untersucht diese Behauptung und kommt zu genau entgegengesetzten Schlüssen – auf gründliche undinformative Art. Tolley, Edward P., Swenson, Jeff: 2003, Beach Blanket Atheism: The Beginner's Guide for the Non-Believer , Sterling House, . Humorvolle Einführung in den Atheismus, ein echter Lesegenuss, vor allem mit vielen Zitaten. White, Hugh: 2003, What's Real? God Is Not: A Realistic View on Belief in Gods and Religions, Authorhouse, Bloomington. Eine eher schlechte Einführung in den Atheismus. |
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