Inhaltsverzeichnis:

      Die zwei Taktiken der Überzeugung: unredlich
      Selbstverständlich kann man auch Nichtexistenz beweisen
      Keine Beweise = kein Gott
      Fehlerhafte Beweise für Gott, fehlerfreie Beweise gegen Gott: Es gibt kein Patt
      Ich will nicht glauben?
         interessante Links zum Thema
         Videos zum Thema »Gottesbeweis«
         Kommentierte Literaturhinweise

 

Die zwei Taktiken der Überzeugung: unredlich

Nun sind zwar viele Gläubige davon überzeugt, dass es keine Gründe geben kann, an Gott oder nicht an Gott zu glauben, aber eben nicht alle. Leider gibt es Gläubige, die beide Taktiken verfolgen – zuerst wollen sie mir einreden, dass ich nur dann nicht an Gott glauben darf, wenn ich seine Nichtexistenz beweisen kann, obwohl ich ja überhaupt nicht behaupte, dass es keinen Gott gibt, dann reden sie davon, dass es keine Beweise gegen Gott geben kann, ich aber beweisen müsse, dass es keinen Gott gibt, um meinen Nichtglauben zu rechtfertigen, obwohl ich immer noch nicht behaupte, dass es keinen Gott gibt, sondern nur, dass ich nicht an ihn glaube! Das ruft ein tiefes Misstrauen in mir hervor, ich habe nun das Gefühl, dass mit dem ganzen Konzept des Glaubens etwas nicht stimmen kann. Und es ist dieses tiefe Unbehagen, auf dem mein Unglauben beruht – zunächst. Später werden wir sehen, dass dieses Unbehagen gerechtfertigt ist, aber im Moment reicht es, dass ich es habe, und wenn der Gläubige fühlt, dass er recht hat, so fühle ich, dass er unrecht haben muss, dass es bei seinem Glauben »nicht mit rechten Dingen« zugeht. Und mir reicht dies als Grund für meinen Unglauben aus.

Aber dann gibt es Gläubige, die behaupten, sie hätten gute Gründe, um an Gott zu glauben. Das hört sich schon wesentlich besser an. Allerdings gibt es bei vielen – meiner Meinung nach – dieser Gründe ein paar »Webfehler«. Der erste Fehler ist es, wenn man behauptet, dass es zwar Gründe gibt, an Gott zu glauben (wenn diese so gut sind, wie er behauptet, warum redet er dann nicht von Wissen?), aber dass es keine Gründe geben kann, nicht an Gott zu glauben.

Oder anders gesagt, man kann zwar in gewisser Hinsicht beweisen, dass es Gott gibt (wenn es Gott gibt, so wäre dies ein sehr guter Grund, an ihn zu glauben – aber dann würde man andererseits auch nicht von Glauben reden), aber es sei gänzlich unmöglich, zu beweisen, dass es Gott nicht gibt.

 

Selbstverständlich kann man auch Nichtexistenz beweisen

Ich kenne allerdings sonst nichts, von dem man beweisen könnte, dass es existiert, aber nicht nach den gleichen Maßstäben prinzipiell beweisen könnte, dass es nicht  existiert! Zunächst muss man sagen, dass man Beweise für die Existenz für etwas nur dann braucht, wenn es nicht offensichtlich  ist. Kaum jemand glaubt, dass es die Sonne oder die Erde nicht gibt, und wenn doch, dann führt dies auf ziemlich abgehobene philosophische Ebenen, und dann, wenn man dem Bestreiter der Existenz der Sonne glaubt und seinen Argumenten folgt, dann ist überhaupt nichts sicher und nichts gewiss, außer vielleicht meiner eigenen Existenz. Dann muss natürlich auch die Existenz Gottes, den ich nicht so offensichtlich wahrnehmen kann wie die Sonne, für noch weitaus unsicherer halten als die Existenz der Sonne!

Die Gläubigen behaupten aber zumeist, dass sie deswegen  keinen Beweis für die Existenz Gottes brauchen, weil sie sich sehr sicher  sind. Ich wundere mich zwar über ihre Sicherheit, weil ich die nicht teilen kann – ich behaupte ja nicht, dass ich mir sicher bin, dass es keinen Gott gibt, sondern vielmehr, dass ich mir sicher bin, dass ich nicht an Gott glaube. Aber  wenn man diese Sicherheit haben kann, dass es also sicher ist, dass Gott existiert, obwohl es keine Beweise dafür gibt, warum kann sich dann ein Atheist nicht sicher sein, dass es keinen Gott gibt, auch wenn er keine Beweise dafür hat?

 

Keine Beweise = kein Gott

Das ist für die Gläubigen ein Dilemma : Geben sie zu, dass sie keine Beweise brauchen, weil sie sich sicher sind, dass Gott existiert, dann können sie schwerlich bestreiten, dass ein Atheist sagt, dass er keinen Beweis für die Nichtexistenz Gottes braucht. Geben sie zu, dass man Beweise für Gott braucht, um an ihn glauben zu können, dann geben sie zu, dass ihr Glauben nicht so sicher sein kann, wie sie behaupten.

Um diesem Dilemma zu entkommen, sagen viele Gläubige, dass sie selbst zwar keine Beweise brauchen, um sich sicher zu sein, aber dass sie diese Beweise bräuchten, um einen Ungläubigen wie mich von der Existenz Gottes zu überzeugen. Wenn sie allerdings gleichzeitig noch glauben, dass man die Existenz Gottes weder beweisen noch widerlegen kann, dann stimmt da etwas nicht, denn dann wären ja auch ihre Beweise – wie sie selbst zugeben – nicht stichhaltig, warum  sollte ich dann ihren Beweisen glauben schenken? Wenn also ein Gläubiger behauptet, dass man Gott nicht beweisen kann – dann würde man ja von Wissen und nicht von Glauben reden – dann bedeutet dies doch wohl, dass ich jeden Beweis, den er mir vorlegt, ohne genaueres Hinsehen verwerfen kann. Warum sollte ich ihm glauben, dass man Gott nicht beweisen kann, ihm aber seine Beweise – gleich, welcher Art – abnehmen? Ich müsste ihm gleichzeitig glauben, dass man Gott beweisen kann und ich müsste ihm glauben, dass man Gott nicht beweisen kann! Und das kann ich einfach nicht. Es ist mir unmöglich, etwas zu glauben, was sich so fundamental widerspricht. Und irgendwie erhöht dies mein Misstrauen gegen das Konzept des Glaubens noch weiter … Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich »über den Tisch gezogen« werden soll _1_, wenn ich für den Glauben akzeptieren müsste, dass es keine Beweise dafür gibt und keine dagegen, dass es aber Beweise für Gott gibt. Und statt Beweisen könnte man auch »Argumente« oder »gute Gründe« einsetzen, ohne dass dies etwas ändert.

 

Fehlerhafte Beweise für Gott, fehlerfreie Beweise gegen Gott: Es gibt kein Patt

Und wenn man nun denjenigen Gläubigen folgt, die sagen, es gibt Beweise für Gott, ja, man kann ihn auch beweisen, warum reden die dann von Glauben und nicht von Wissen? Wenn ihre Beweise gut sind und sie selbst völlig überzeugen würden, dann würden sie sagen »Ich weiß, dass Gott existiert«. Aber das tun sie nicht – und daher können ihre Beweise oder Argumente oder Gründe auch nicht gut sein, sie sind nicht einmal selbst davon völlig überzeugt – und wieso sollte ich ihnen etwas glauben, von dem sie offensichtlich nicht selbst überzeugt sind? Wenn ich Gründe für etwas anführe, von denen ich nicht überzeugt bin, dann sage ich das auch ehrlich und erwarte nicht, dass der andere sie auch überzeugend findet – das wäre unredlich. Aber der Gläubige erwartet von mir, dass ich Gründe, die er selbst nicht überzeugend finden kann, akzeptiere – und da regt sich wieder mein Misstrauen, dass mit dem Glauben etwas nicht stimmen kann. Dazu muss ich mir die Beweise für Gott nicht einmal angesehen haben, der Verdacht regt sich, dass der Gläubige aus ganz anderen Gründen glaubt, als er mir erzählt. Warum sagt er mir dann nichts über die »wahren Gründe«? Entweder, er könnte es, tut es aber nicht – aber dafür sehe ich keinen Grund, außer dem, das er versucht »mich übers Ohr zu hauen«, aber davon gehe ich nicht aus, ich glaube dem Gläubigen, dass er ehrlich überzeugt ist, dass es Gott gibt – oder er weiß selbst nicht, warum er eigentlich glaubt. Und das finde ich höchst interessant!

Ich muss also zu dem Schluss kommen, dass der Gläubige nicht weiß, warum er glaubt, und in seiner Hilflosigkeit versucht, mir Gründe für den Glauben zu liefern, von denen er nicht überzeugt ist. Er ist sich also sicher, dass Gott existiert, aber sein Verhalten zeigt genau das Gegenteil! Könnte es sein, dass der Gläubige nur seine Zweifel verdrängt, beiseiteschiebt, sie ignoriert? Welchen anderen Schluss gäbe es noch dafür? Beruht dann der ganze Glauben nicht nur darauf, seine Zweifel beiseitezuschieben? Aber ich will nicht (noch nicht) über die inneren Befindlichkeiten des Gläubigen spekulieren. Im Moment muss ich es einfach akzeptieren, dass sein Verhalten höchst widersprüchlich ist, dass mir dieses Kopfzerbrechen bereitet, mein Unbehagen am Glauben erhöhen – und dass ich deswegen nicht glauben kann.

 

Ich will nicht glauben?

Wenn mir nun ein Gläubiger vorwirft, dass ich nicht glauben wolle, dann muss ich zugeben, ja, das stimmt, aber ich will es nicht, weil ich es nicht kann! Ich kann daher beim besten Willen nicht an Gott glauben. Und deswegen bin ich Atheist.

Aber was ist denn mit der Gotteserfahrung ? Genau: Was ist mit der Gotteserfahrung?.

»Religion hat tatsächlich Leute davon überzeugt, dass es einen unsichtbaren Mann im Himmel gibt, der alles, was sie tun, jede Minute eines jeden Tages, überwacht. Und der unsichtbare Mann hat eine spezielle Liste von zehn Dingen, von denen er nicht will, dass sie sie tun. Und wenn Sie eines dieser zehn Dinge zu tun, hat er einen besonderen Platz, voller Feuer und Rauch und Brennen und Folter und Angst, wo er sie hinschickt, damit sie leiden und verbrennen und ersticken und schreien und schreien, immer und ewig, bis zum Ende der Zeit! Aber … Er liebt Dich«
Geroge Carlin


 

interessante Links zum Thema

Eine kurze Kritik an den sog. Gottesbeweisen von Peter Möller:

Gottesbeweise

Hier ein interessanter Versuch, die Gottesbeweise als einen Beweis für Gott zu deuten:

Gottesbeweise – Was beweisen die wirklich?

Die Taktik ist immer dieselbe: Zunächst werden die Beweise der Naturwissenschaft »kleingeredet«. Ferner wird behauptet, dass es wirkliche, zwingende Beweise nur in der Mathematik gibt. Das ist zwar im Prinzip richtig, aber wenn die Theorien der Naturwissenschaftler so schlecht wären, wieso trauen wir uns dann auf Brücken und können Computer benutzen? Es wird suggeriert, dass Gottesbeweise ähnlich gut sind wie naturwissenschaftliche Beweise. Aber in Wahrheit liegen dazwischen Welten, weil die Gottesbeweise in erster Linie an Logikfehlern scheitern. Das ist aber schon so gut wie ein mathematischer Beweis – nur leider für ihre Falschheit! Das minimale Prinzip eines naturwissenschaftlichen Beweises, nämlich die innere logische Konssistenz, wird also verletzt. Zu dem beruhen die Beweise in den Naturwissenschaften auf Beobachtungsdaten, die Gottesbeweise aber nicht. Letztere beruhen auf reinem Denken.

Eine sehr unkritische, aber wegen ihrer Systematik brauchbaren Übersicht über die Gottesbeweise finden Sie hier:

Kathpedia: Gottesbeweis 

Videos zum Thema »Gottesbeweis«

Wie man in einer Diskussion einen Atheisten besiegt:

How to Destroy an Atheist in an Argument

Brülliant, brülliant.

Einer der beliebtesten »Beweise« für Gott kann man hier finden:

How to Make an Atheists Head Explode

Nach dem Lesen dieser Seiten sollte es nicht so schwer sein, herauszufinden, was daran falsch ist, oder?

Hier ein ernsthafter Versuch, von John Lennox:

John Lennox – Der neue Atheismus – Part1 (german!)

Leider ist das Video ziemlich langatmig. So wird dort beispielsweise der Fehler gemacht, »religiöser Glauben« basiere auf Tatsachen – weil der Evangelist Johannes dies am Ende seines Berichts schreibt! Aber dass der Bericht auf Tatsachen beruht, ist Teil des Glaubens. Das ist zirkulär. Weiterhin stützt sich Lennox auf das längst widerlegte Design-Argument für Gott. Es nützt ihm nichts, wenn er »Glauben« in Naturwissenschaft und Religion gleichsetzt, denn dabei handelt es sich um zwei ganz verschiedene Dinge.

Das Argument, dass man einen anderen nicht naturwissenschaftlich als Person kennenlernen kann, ist zwar richtig. Aber, wenn es um die Existenz  geht, dann ist das eine ganz andere Frage. Hier werden zwei Fragen durcheinander geworfen, die völlig verschieden sind: 1. Existiert Gott? 2. Wenn ja, was ist sein Wesen? Eine mögliche  Antwort auf die zweite Frage wird vorausgesetzt, um die erste zu beantworten. Das ist zirkulär. Gott mag ein Subjekt sein, nur ist seine Existenz kein Subjekt. Die Existenz einer Person ist von der »Offenbarung« dieser Person vollkommen unabhängig  festzustellen.

Dass es keine Indizien für Gott geben kann, ist keine Erfindung der neuen Atheisten. Hier widersprechen sich die Gläubigen allerdings. Man muss beide Möglichkeiten betrachten.

Dass es keinen Historiker gibt, der die Existenz Jesus bestreitet, ist übrigens falsch. Zwei Beispiele: Richard Carrier und Thomas L. Thompson. Es ist nur so, dass sich die absolute Mehrheit der Historiker nie mit dieser Frage beschäftigt hat. Die meisten Bestreiter der Existenz eines historischen Jesus kommen aber aus einer anderen Richtung – es handelt sich um Theologen. Die sind, was historische Fragen angeht, oft aber auch Experten des 1. Jahrhunderts. Hier konstruiert Lennox einen Strohmann.

Falsche Religion ist eine negative Variante des »Wahren Schotten«. Dass Jesus es verboten habe, zum Schwert zu greifen, wird übrigens im NT widerlegt. Das ignoriert der Herr Lennox allerdings geflissentlich.

Dass das Recht, seine Religion frei zu wählen, das Recht, sich auch öffentlich gegen Religion auszusprechen, ein christliches Recht sei, grenzt schon an eine dreiste, unverschämte Lüge. Selbst wenn ein Atheist solchen Unfug sagt. Wenn ich einen solchen Unsinn höre, dann schwillt bei mir die Zornesader. Tatsächlich wurde die meiste Zeit, zu der die christliche Religion Einfluss und Macht hatte, Andersdenkende und Atheisten ermordet, wenn sie es wagten, ihre abweichende Meinung öffentlich zu äußern. Das war kein Missbrauch der Religion. Das ist der Wesenskern einer jeden absoluten Ideologie, ob weltlich oder göttlich.

Ich könnte jetzt noch viel mehr schreiben, werde es aber zunächst hierbei belassen.

 

Kommentierte Literaturhinweise

Besonders interessante Werke sind extra hervorgehoben. Das ist nur eine kleine  Auswahl der wichtigsten Werke zum Thema Logik und Argumente und Überzeugung. Obwohl, in den ganzen Diskussionen, gibt es ein einfaches Mittel gegen logische Argumente: Man erkennt die Logik nicht an! Aber da wir Atheisten keine anderen Mittel haben, als durch logische Argumente zu überzeugen, muss das genügen. Es hat immerhin dazu geführt, dass weltweit im letzten Jahrhundert der Atheismus schneller gewachsen ist, als jemals eine Religion zuvor, die Kriege, Zwangstaufen, Zwangsbekehrungen und das Überreden kleiner Kinder als Hauptmittel hatten, jahrhundertelang. Seit man nur noch Zwangstaufe und das Bekehren kleiner Kinder hat, geht es mit der Religion bergab. Was taugt eine Religion, die nur an intellektuell Wehrlose weitergegeben werden kann?

[Abdel-Samad 2010]: Abdel-Samad, Hamed: Mein Abschied vom Himmel aus dem Leben eines Muslims in Deutschland, 2010, Knaur-Taschenbuch-Verl. – Die Geschichte eines Menschen, der vom Muslim zum Humanisten wurde – und zum Atheisten.
[Albert 1991]: Albert, Hans: Traktat über kritische Vernunft, 1991, Mohr – Hervorragendes Werk über den "kritischen Rationalismus" und eine Einführung in diese philosophische Richtung.
[Albert 2000]: Albert, Hans: Kritischer Rationalismus: vier Kapitel zur Kritik illusionären Denkens, 2000, Mohr Siebeck – Kritischer Rationalismus unter besonderer Berücksichtigung des religiösen (illusionären) Denkens.
[Ariely 2010a]: Ariely, Dan: Predictably irrational the hidden forces that shape our decisions, 2010a, Harper Collins – Experimentelle Analyse der Gründe, warum und wie wir irrationale Entscheidungen in unserem Leben treffen.
[Ariely 2010b]: Ariely, Dan: The Upside of Irrationality: The Unexpected Benefits of Defying Logic at Work and at Home, 2010b, Harper – Analyse der Gründe, warum und wie wir irrationale Entscheidungen in unserem Leben treffen.
[Beck-Bornholdt 2006]: Beck-Bornholdt, H.P.: Der Hund, der Eier legt: Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken, 2006, Rowohlt – Methoden zum skeptischen Denken, hier dem Aufspüren, wann man mit Fehlinformationen gefüttert wird.
[Beck-Bornholdt 2003]: Beck-Bornholdt, Hans-Peter: Der Schein der Weisen: Irrtümer und Fehlurteile im täglichen Denken, 2003, Rowohlt-Taschenbuch-Verlag – Amüsante Einführung über Irrtümer im alltäglichen Denken.
[Berger 2010b]: Berger, Peter L: In praise of doubt : how to have convictions without becoming a fanatic, 2010b, HarperOne – Wie man zweifelt und trotzdem sich eine Meinung bildet, ohne diese gleich fanatisch zu verteidigen.
[Boyer 1993]: Boyer, P.: Cognitive aspects of religious symbolism, 1993, Cambridge University Press – Religious thought.
[Bucher 1998]: Bucher, Theodor: Einführung in die angewandte Logik, 1998, De Gruyter – Leicht verständliche und gute Einführung in die Anwendung von logischem Denken.
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[Carnap 1998]: Carnap, Rudolf: Der logische Aufbau der Welt, 1998, F. Meiner – Logische Begründung für den Empirismus.
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[Johnson 1983]: Johnson, B. C: The atheist debater's handbook, 1983, Prometheus Books – Die häufigsten Argumente von Theologen und Gläubigen, kurz und knackig widerlegt.
[Johnson 2006]: Johnson, R.H.: Logical Self-Defense, 2006, International Debate Education Association – Debates and debating.
[Kahneman 1982]: Kahneman, D.: Judgment Under Uncertainty: Heuristics and Biases, 1982, Cambridge University Press – Wie man urteilt unter unsicheren Bedingungen.
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[Kutschera 2000]: Kutschera, Franz von: Einführung in die moderne Logik, 2000, Alber – .
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[Lehnert 2009]: Lehnert, Uwe: Warum ich kein Christ sein will mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung, 2009, TEIA-Internet-Akad., Lehrbuch-Verl. – Sehr schönes Buch, bei dem man eine gute Zusammenfassung und Ausformulierung von Argumenten für und gegen den Glauben findet.
[Lem 1988]: Lem, Stanislaw: Ist Gott ein Taoist? : und andere Rätsel : ein phantastisches Lesebuch, 1988, Suhrkamp – Dieses Essaysammlung hat mich als Jugendlicher dazu gebracht, intensiv über Gott nachzudenken und nachzuforschen.
[Lennox 2002]: Lennox, John: Hat die Wissenschaft Gott begraben? : eine kritische Analyse moderner Denkvoraussetzungen, 2002, Brockhaus – Ein eher schwacher Versuch, Wissenschaft und religiösen Glauben zu versöhnen.
[Logisch 1998]: Logisch, Theo: Das ist euer Glaube! : Strukturen des Bösen im Dogma ; eine Streitschrift gegen Fundamentalisten, progressive und laue Christen, 1998, Lenz – Tiefer Einblick in den Abgrund kirchlicher Dogmen, geschrieben von einem Theologen.
[Lütz 2009a]: Lütz, Manfred: Gott eine kleine Geschichte des Größten, 2009a, Knaur-Taschenbuch-Verl. – Ein eher ärgerliches Buch über Gott, in dem genau die unfairen Taktiken benutzt werden, die ich anprangere. Taugt aber als abschreckendes Beispiel!
[Mackie 1997]: Mackie, John Leslie: Das Wunder des Theismus : Argumente für und gegen die Existenz Gottes, 1997, Reclam – Eine der besten deutschsprachigen Einführungen in den Atheismus.
[Maisel 2009]: Maisel, Eric: The Atheist's Way: Living Well Without Gods, 2009, New World Library – Leben und Sinn finden ohne sich auf eine höhere Macht zu beziehen.
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[Markham 2010]: Markham, Ian S: Against Atheism: Why Dawkins, Hitchens, and Harris Are Fundamentally Wrong, 2010, Wiley-Blackwell – Hebt sich aus der Flut der schlechten Entgegnungen auf Dawkins auch nicht positiv hervor.
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[Robertson 2007]: Robertson, David: The Dawkins letters : challenging atheist myths, 2007, Christian Focus – Eines der etwas besseren Bücher gegen den "Gotteswahn" von Dawkins -.
[Sagan 2000]: Sagan, Carl: Der Drache in meiner Garage oder die Kunst der Wissenschaft, Unsinn zu entlarven, 2000, Droemer Knaur – Wie kann man mit der Wissenschaft Unsinn entlarven? Sagan gibt hier eine gute und systematische Übersicht in die Methodik, mit der man Unsinn entlarven kann. Sehr empfehlenswert!
[Savigny 1984]: Savigny, Eike von: Grundkurs im logischen Schliessen: Übungen zum Selbststudium, 1984, Vandenhoeck & Ruprecht – Etwas komplizierte Einführung in das logische Schließen für Philosophen.
[Schleichert 2008]: Schleichert, Hubert: Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren: Anleitung zum subversiven Denken, 2008, Beck – Grundlegendes Werk über die Diskussion mit Fundamentalisten.
[Schmidt-Leukel 1999]: Schmidt-Leukel, Perry: Grundkurs Fundamentaltheologie : eine Einführung in die Grundfragen des christlichen Glaubens, 1999, Don Bosco – Einführung in die Apologetik (= Fundamentaltheologie) – die Kunst, Leute vom Glauben zu überzeugen.
[Schulz 2006]: Schulz, Paul: Codex Atheos : die Kraft des Atheismus, 2006, Rauschenplat – Umfangreiches Werk zu Fragen des Atheismus, der Moral, der Religion und Theologie. Sachlich und tiefschürfend, vom ehemaligen »Ketzerpastor«.
[Scobel 2010]: Scobel, Gert: Der Ausweg aus dem Fliegenglas wie wir Glauben und Vernunft in Einklang bringen können, 2010, S. Fischer – Ein weiterer Versuch, Glauben und Wissen in Einklang zu bringen – wenn nur dieser Ausweg nicht auch wieder darin bestünde, die Vernunft zu beschränken.
[Shaferski 2001]: Shaferski, Nadir: Cogito ergo cogiti, sum ergo sum : etwas anderes überzeugt mich nicht, 2001, Mensch & Buch – Auf Wissenschaft basierende Widerlegung des Gottesglaubens.
[Smith 1979]: Smith, George H: Atheism : the case against God, 1979, Prometheus Books – Systematische Begründung des Atheismus – nach der Lektüre dieses Werkes habe ich mich als Atheisten bezeichnet.
[Spaemann 2007a]: Spaemann, Robert: Der letzte Gottesbeweis : mit einer Einführung in die großen Gottesbeweise und einem Kommentar zum Gottesbeweis Robert Spaemanns von Rolf Schönberger, 2007a, Pattloch – Schwacher Versuch, Gott zu beweisen.
[Stahl 2007]: Stahl, Philip A: Atheism : a beginner's handbook : all you wanted to know about atheism and why, 2007, iUniverse – Einführung in den Atheismus für Anfänger.
[Steele 2008]: Steele, David Ramsay: Atheism explained from folly to philosophy, 2008, Open Court – Eine der besten Einführungen in den Atheismus, die ich kenne. Sachlich, fundiert, akribisch, argumentativ sehr hochwertig.
[Stenger 2007b]: Stenger, Victor J: God : the failed hypothesis : how science shows that God does not exist, 2007b, Prometheus Books – Wissenschaftliche argumentative Widerlegung der Existenz des jüdisch-christlich-islamischen Schöpfergottes: Und es geht doch!
[Templeton 1999]: Templeton, C.: Farewell to God: My Reasons for Rejecting the Christian Faith, 1999, McClelland & Stewart – Ein ehemaliger Televangelist beschreibt seine Gründe, sich vom Glauben zu lösen.
[Thiede 2007]: Thiede, Werner: Der gekreuzigte Sinn : eine trinitarische Theodizee, 2007, Gütersloher Verl.-Haus – Interessanter, aber recht untauglicher Versuch, das Theodizeeproblem in einer Nebelwand aufzulösen.
[Tindale 2007]: Tindale, C.W.: Fallacies And Argument Appraisal, 2007, Cambridge University Press – Was beim Denken so alles schief laufen kann.
[Toulmin 2003]: Toulmin, Stephen: The uses of argument, 2003, Cambridge University Press – Inspirierende Quelle von Diskussionen und Essays über die Verwendung von Argumenten.
[Valerian 2006]: Valerian, H. W: Nicht zu glauben : Briefe an einen katholischen Freund : [Essay], 2006, Limbus – Essay, in dem die Gründe für den Nichtglauben dargelegt werden.
[Vilar 2009]: Vilar, Esther: Die Schrecken des Paradieses wie lebenswert wäre das ewige Leben?, 2009, Alibri – Argumente gegen den Wunsch, ewig leben zu wollen.
[Walton 1998]: Walton, D.N.: Ad Hominem Arguments, 1998, University of Alabama Press – Auseinandersetzung mit einer unfairen Taktik des Redens: Angriff auf die Person statt Beschäftigung mit dem Argument.
[Wassmann 2002]: Wassmann, Claudia: Die Macht der Emotionen : wie Gefühle unser Denken und Handeln beeinflussen, 2002, Primus – Warum Emotionen manchmal die wirksameren (nicht: besseren!) Argumente sind – wir sind nicht so rational, wie wir denken.
[Wegner 2002]: Wegner, Daniel M: The illusion of conscious will, 2002, MIT Press – Psychologische Argumentation gegen den freien Willen, wobei viele leider nicht verstanden haben, worin das Argument besteht: Wegner geht nicht so sehr gegen den freien Willen als gegen die Idee, dass dieser auf einer bewussten Entscheidung beruht.
[Zacharias 2008]: Zacharias, R.K.: The End of Reason: A Response to the New Atheists, 2008, Zondervan – Warum fallen die Auseinandersetzungen mit Dawkins und Harris immer so schwach aus?
[Zuckerman 2011]: Zuckerman, Phil: Faith no more : why people reject religion, 2011, Oxford University Press – Untersuchungen über die Gründe, warum Menschen die Religion ablehnen.

1. Wiederum muss man anmerken, dass sich die Gläubigen dessen nicht bewusst  sind, es handelt sich also keinesfalls um einen Betrug – sie sind ja selbst davon überzeugt, dass das so richtig ist. Allenfalls sind sie irgendwann einmal betrogen worden und halten dann daran fest – aber auch derjenige, der es ihnen erzählt hat, hat dies vermutlich nicht bewusst gemacht, und so wird die Überzeugung von einer Generation an die nächste weitergegeben. Zurück zu 1


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