Inhaltsverzeichnis:

      Glauben kann man alles
      Emotionale Gründe?
      Glauben heißt nicht Wissen
      Die Täuschung mit der Gewissheit
      Gewissheit = starke Überzeugung (häufig von einem Irrtum)
         Interessante Links zum Thema
         Videos zum Thema »Atheismus«:
         Literaturhinweise

 

Glauben kann man alles

Man kann  an alles Mögliche (und teilweise Unmögliche) glauben. Die Frage, die man sich stellen muss, ist die: Warum sollte man?

Man kann in den monotheistischen Religionen zwei verschiedene Strömungen unterscheiden. Die eine besteht darin, zu behaupten, dass es vernünftig  ist, an Gott zu glauben und dass es dafürsprechende rationale Gründe gibt. Das bedeutet, dass zumindest die Existenz  des Schöpfergottes (nicht sein Wesen!) über logisch-empirische Gründe dem Verstand zugänglich ist. Die andere Weltsicht behauptet, dass es keine rationalen Gründe gibt oder geben kann. Weil Gott prinzipiell (was seine Existenz angeht) dem menschlichen Verstand nicht verfügbar sein soll.

 

Emotionale Gründe?

Neben den rationalen  Gründen gibt es emotionale  Grundlagen (Gefühle), aus denen heraus man an die Existenz eines Schöpfers glauben kann. Die spielen eine große Rolle. Atheisten sind gegenüber den gefühlten Gründen skeptisch. Es gibt eine Brücke zwischen emotionalen und rationalen Voraussetzungen. Etwa wenn man behauptet, dass emotionale Gründe auf rationalen Gründen basieren oder umgekehrt, dass die emotionalen Gründe die Basis sein können für rationale Gründe. In der Philosophie der Antike bis hin zur Neuzeit wurden im Gegensatz zu der Anschauung nur rationale Gründe anerkannt. Bzw. vernunftmäßigen Gründen wurde ein Vorrang eingeräumt gegenüber den gefühlten Beweggründen. Wenn ich beispielsweise von guten Gründen  rede, meine ich damitan allen Stellen rationale Gründe. Es gibt für die Tradition der Geringschätzung emotionaler Gründe wiederum gute Gründe.

Der Gegensatz zu »rational« ist nicht emotional, sondern irrational. Der Gegensatz zu »emotional« ist emotionslos. Rationalität erfordert eine Leidenschaft für das Vernünftige und ist alles andere als emotionslos.

Das hängt damit zusammen, dass Emotionen  oder Gefühle  im Wesentlichen Bewertungen  von Gedanken oder Wahrnehmungen sind. Man muss fragen, warum  bewerte ich eine Sache hoch oder niedrig oder gut oder schlecht und landet wiederum bei rationalen Gründen. Tut man es nicht, hinterfragt man seine Gefühle nicht, bleibt man bei der Auffassung stehen, dass eine Behauptung gut ist oder wahr, weil man es als gut oder wahr empfindet. Das ist kein ausreichender Beweggrund, weil nichts mit sich selbst begründet werden kann oder sollte. Gefühle lassen sich schwer vermitteln. Damit jemand ein Gefühl nachvollziehen kann, muss man es ihm mit Worten erklären, sofern die Erfahrung nicht unmittelbar einsichtig ist. Und dann ist man bei einer »Übersetzung« von Emotionen in vernunftgemäße Begriffe. Aus den genannten Gründen werde ich der jahrtausendelangen philosophischen Tradition folgen und vor allem die vernünftigen Gründe  betrachten, vor allem, wenn es um Erfahrungen geht, nicht evident (augenscheinlich klar) sind. In der Philosophie geht es um den Austausch von Argumenten, und die wiederum sind frei von Wertungen oder die Wertung wird als Bestandteil genannt.

 

Glauben heißt nicht Wissen

Wenn uns der Theist vernünftige, rationale Gründe oder Argumente nennen kann, an Gott zu glauben, wäre das in Ordnung. Es heißt »Glauben« und nicht »Wissen«. Beim Wissen ist es teilweise schon schwierig genug, herauszufinden, was Sache ist, wie finde ich das beim Glauben heraus? Wenn es nur genauso schwierig wäre wie beim Wissen, gäbe es eine Möglichkeit, herauszufinden, ob Gott existiert. Beim Wissen sind die Menschen grundlegend einer Meinung, beim Glauben sind sie sich in höchstem Maße uneinig.

Wissen kann falsch sein. Genau genommen ist es in dem Fall kein Wissen mehr, wenn es falsch ist – wenn man es herausfindet, weiß man, was nicht der Fall ist. Wir drücken das sprachlich aus – wenn ich beispielsweise behaupte »Ich weiß, dass die Schlüssel auf dem Tisch liegen« und das ist nicht der Fall, sage ich nicht etwa »Ich habe aber gewusst, dass dort die Schlüssel sind«. Sondern ich sage: »Ich habe aber geglaubt, dass sie dort sind«. Glauben im Alltag drückt eine Unsicherheit – oder Vorsicht – aus. Beim Glauben (sagen die Gläubigen) sei das anders, dort gäbe es Gewissheit. Wenn dem so wäre, wer erklärt mir, warum Menschen überall auf der Welt an andere Dinge glauben? Warum ist die Gewissheit des einen für den anderen ebenso gewiss falsch _1_?

 

Die Täuschung mit der Gewissheit

Beim Wissen ist es so, dass es Beweise (unterschiedlichster Art), Argumente oder gute Gründe für das gibt, dass man für wahr erachtet. In dem Wort Gewissheit steckt das Wort Wissen mit drin. Wenn es für den Glauben Beweise, Argumente oder gute Gründe gibt, warum nennt man das nicht »Wissen«? Offensichtlich, weil die Beweise etc. fehlen oder die Argumente nicht gut sind oder die Gründe schlecht. Warum soll ich bei fehlenden Beweisen, schlechten Argumenten und fehlenden oder schlechten Gründen an die Sache stattdessen glauben? Im Alltag mache ich das nur, wenn ich keine andere Wahl habe. Gläubige meinen, dass sie keine andere Wahl hätten, weil der Glauben mit einer Drohung verstärkt wird: »Wenn Du nicht glaubst, gehst Du des ewigen Lebens verlustig«. Manche drohen unverblümt mit ewiger Höllenstrafe dafür, dass man nicht glaubt. Ich soll gleichzeitig  an einen liebenden Gott glauben, und einen, der Menschen für ihren Unglauben ewig quält oder foltert. Und dasselbe Manöver versuchen widersprechende Religionen: Im Islam kommen Christen in die Hölle.

Man muss sich fragen, wo Argumente eine Drohung  nötig haben, damit man sie überzeugend findet. Es handelt sich um eine Drohung, nicht um eine Warnung. Weil der Gott, der angeblich mit dem Verlust des ewigen Lebens gedroht hat, derjenige sein soll, der meine unsterbliche Seele nicht ewig leben lässt. Eine Warnung  besteht darin, jemanden vor den Konsequenzen einer Handlung zu warnen. Wenn ich der Urheber der Konsequenzen bin und anders handeln könnte, handelt es sich um eine Drohung. Da im Zusammenhang mit dem Glauben an Gott von Gewissheit geredet wird – gar von Glaubensgewissheit – muss es sich um etwas anderes handeln als den alltäglichen Glauben, der viel unsicherer ist als das Wissen. Im Alltag müssen wir eine Sache glauben, wenn wir keine Beweise haben, keine guten Argumente oder Gründe. Gewissheit erlangen wir nicht, im Gegenteil, wir müssen glauben, weil es ungewiss ist.

Wenn der Gläubige von Glaubensgewissheit  redet, muss er anderes meinen als den alltäglichen, unsicheren Glauben. Er kann das relativ gesehen sicherere Wissen nicht meinen, sonst würde er es nicht »Glauben« nennen. Wenn es Beweise oder gute Argumente oder Gründe für den Glauben der religiös Gläubigen gäbe, würden sie über ihr Wissen reden und sich nicht als Gläubige, sondern als Wissende bezeichnen. Da sie es nicht tun, muss ihr Glauben in einem Für-Wahr-Halten ohne Beweise etc. bestehen. Wir haben im Alltag für unser Wissen nicht in jeden Fall Beweise zur Hand, stattdessen Argumente oder gute Gründe. Je besser die sind, umso mehr reden wir von Wissen, je schlechter sie sind, umso mehr reden wir von Glauben, mit fließenden Übergängen _2_ – normalerweise. Fehlen sie, reden wir von Ungewissheit.

Das bedeutet, wir können »Glauben« im religiösen Kontext in Übereinstimmung mit den Wörterbüchern vorläufig definieren als »etwas für wahr halten, obwohl es dafür keine ausreichenden Gründe, Argumente und/oder Beweise gibt«.

Nur weil die Begriffe »Berg« und »Tal« unscharf sind, heißt dies nicht, dass wir einen Berg nicht von einem Tal unterscheiden können. Es bedeutet nur, dass es eine Grauzone gibt, in der wir nicht klar differenzieren können.

 

Gewissheit = starke Überzeugung (häufig von einem Irrtum)

Wir werden im weiteren sehen, dass – auch in der Umgangssprache – das Wort »Gewissheit« anders gebraucht wird, als gefühlte Gewissheit. Hier spielen die Gefühle eine wichtige Rolle. Die Gewissheit entspringt nicht dem Wissen, sondern den Gefühlen. Wiederum muss man sich fragen, woher die Gefühle kommen bzw. welchen Grund es dafür gibt.

Lesen Sie weiter: Glauben und Wissen

»Glauben ist eine Ausrede. Es handelt sich um eine intellektuelle Bankrotterklärung. Wenn der einzige Weg, eine Behauptung zu akzeptieren, darin besteht, sie zu glauben, dann gibt man zu, dass man sie nicht aufgrund ihrer eigenen Verdienste annimmt.«
Dan Barker


 

Interessante Links zum Thema

Der Begriff »Glauben« wird noch viel vielfältiger benutzt. Sucht man nach »Definition Glauben« bei Google, erscheint diese Website hier oben. Das sagt Wikipedia dazu:

Wikipedia: Glaube

Vom Duden sollte man nicht viel erwarten, weil es hier um stark verkürzte, praktische Begriffsdefinitionen geht.

Hier wird die Frage mit der Bibel beantwortet:

woher stammt das Wort Glauben und warum definiert man es so? 

Videos zum Thema »Atheismus«:

Richard Dawkins über »militanten« Atheismus: →Richard Dawkins: Militant atheism

»Militanz« bedeutet normalerweise den Einsatz physischer Bedrohungen. Während es früher einen militanten Anti-Atheismus gab und man für Zweifel am Glauben bei lebendigem Leib verbrannt werden konnte, gab es einen »militanten Atheismus« nicht. Der Ausdruch »militanter Atheismus« ist die polemische Überhöhung von Theisten, die sich durch Worte (!) bedroht fühlen. Das ist eher ein Ausdruck von Feigheit, von irrationaler Angst, von dem Wissen her, dass man argumentativ unterlegen ist.

»militanter« als sich über den Glauben lustig zu machen wird es nicht. Hier ist eine »militante« Atheistin bei ihrer Arbeit zu beobachten:

Julia Sweeney: Letting go of God

Wenn man militante Theisten bei ihrem Werk sehen will, kann man sich die brennenden Türme des World Trade Center (11. September 2001) ansehen. DAS ist Militanz.

Hier ist eine Gruppe »militanter« Atheisten bei ihrem fürchterlichen Treiben:

Stand Up Comedy about Religion

Liebe Christen! Wenn Ihr nicht mögt, was ich sage, dann tut, was Jesus tun würde: Vergebt mir.

Hier ist eine gute Zusammenfassung über Atheismus :

The complete idiots guide to atheism 

Literaturhinweise

Besonders interessante Werke sind extra hervorgehoben. Das ist nur eine kleine  Auswahl der wichtigsten Werke zum Thema »Warum sollte man glauben? Und wenn ja, woran?«

[Anglberger 2010]: Anglberger, Albert J. J: Neuer Atheismus wissenschaftlich betrachtet, 2010, Ontos-Verl. – Der Versuch diverser Autoren, dem neuen Atheismus Argumente entgegenzusetzen.
[Armstrong 1994]: Armstrong, Karen: A History of God: the 4000-year quest of Judaism, Christianity, and Islam, 1994, Ballantine Books – Die Geschichte des Monotheismus, gut aufbereitet und schön zu lesen.
[Ash 2008]: Ash, Michael R: Diagnose Glaubensschwäche : wie man das Zeugnis gegenüber Kritik und Zweifeln stärkt, 2008, Books on Demand – Irgendwie rührender Versuch, zu behaupten, dass ausgerechnet der Glauben der Mormonen vernünftig sein soll, ein hübsches Beispiel für »Immunisierung gegen Kritik«.
[Ashton 2006]: Ashton, John F.: The big argument: does God exist?, 2006, Master Books – Auseinandersetzung mit den Argumenten der Atheisten, aber nichts darunter, was einem versierten Ungläubigen das Leben schwer machen würde.
[Bromand 2011]: Bromand, Joachim: Gottesbeweise von Anselm bis Gödel, 2011, Suhrkamp – Ausführliche Darstellung der Gottesbeweise von der Antike bis zu Gödel.
[Collins 2007]: Collins, F.S.: The Language of God: A Scientist Presents Evidence for Belief, 2007, Free Press – Ein Wissenschaftler bemüht sich, Glauben und Wissen zu versöhnen.
[Copan 2009]: Copan, P.: Contending with Christianity's Critics: Anwering New Atheists and Other Objectors, 2009, B&H Publishing Group – Entgegnungen diverser Autoren auf atheistische Argumente.
[Craig 1994]: Craig, W.L.: Reasonable faith: Christian truth and apologetics, 1994, Crossway Books – Der Meister der christlichen Apologetik, William Lane Craig, versucht sich an der Verteidigung des Glaubens. Interessant zu lesen, gründlich, und die Fehler sind viel subtiler als bei anderen.
[Crean 2007]: Crean, T.: God is no delusion: a refutation of Richard Dawkins, 2007, Ignatius Press – Wieder ein Versuch, Dawkins zu widerlegen – nicht ganz so schlecht wie die meisten anderen.
[Cupitt 2004]: Cupitt, Don: Nach Gott: die Zukunft der Religionen, 2004, Dt. Taschenbuch Verl. – Was wird aus der Religion, wenn man den Glauben an Gott endlich überwindet?
[Fernandes 2009]: Fernandes, P.D.P.: The atheist delusion: a Christian response to Christopher Hitchens and Richard Dawkins, 2009, Xulon Press – Eine weitere schlechte Widerlegung von Dawkins.
[Flasch 2011]: Flasch, Kurt: Was ist Gott? das Buch der 24 Philosophen ; lateinisch – deutsch, 2011, Beck – 24 Philosophen spekulieren über Gott.
[Frossard 1972]: Frossard, A.: Gott existiert: Ich bin ihm begegnet, 1972, Herder – Ein ehemaliger Atheist beschreibt seine Begegnung mit Gott.
[Gale 1993]: Gale, Richard M: On the nature and existence of God., 1993, Cambridge University Press – Sehr in die Tiefe gehendes Werk über die Natur Gottes.
[Garth 2008]: Garth, Alexander: Warum ich kein Atheist bin, 2008, GerthMedien – Wenig rationaler Versuch, den Glauben an Gott plausibel zu machen, relativ oberflächlich.
[Gellman 2008]: Gellman, Marc: Religionen der Welt für Dummies, 2008, Wiley-VCH – .
[Haught 2007]: Haught, J.F.: God and the new atheism: a critical response to Dawkins, Harris, and Hitchens, 2007, Westminster John Knox Press – Ein weiters schlechtes Buch gegen Dawkins Werk über den Gotteswahn.
[Jackson 2011]: Jackson, Roy: The God of philosophy : an introduction to the philosophy of religion, 2011, Acumen Pub. – Gute Einführung in den "Gott der Philosophen".
[Küng 2001b]: Küng, Hans: Existiert Gott? : Antwort auf die Gottesfrage der Neuzeit, 2001b, Piper – Auseinandersetzung mit der Frage nach der Existenz Gottes aus theologischer Sicht, fundiert, aber langatmig und wenig befriedigend.
[Küng 2008a]: Küng, Hans: Der Anfang aller Dinge Naturwissenschaft und Religion, 2008a, Piper – Ein Theologe versucht, die Welt zu erklären, und erklärt doch in Wahrheit nichts.
[Kutschera 1991]: Kutschera, Franz von: Vernunft und Glaube, 1991, De Gruyter – Ein durchaus gelungener Versuch, Vernunft und Glauben in Einklang zu bringen, ohne gleich eine Fülle von Denkfehlern zu begehen.
[Langthaler 2010]: Langthaler, Rudolf: Dawkins' Gotteswahn : 15 kritische Antworten auf seine atheistische Mission, 2010, Böhlau – Schon wieder ein richtig schlechtes Buch gegen Dawkins: Quälend zu lesen.
[Lennox 2002]: Lennox, John: Hat die Wissenschaft Gott begraben? : eine kritische Analyse moderner Denkvoraussetzungen, 2002, Brockhaus – Ein eher schwacher Versuch, Wissenschaft und religiösen Glauben zu versöhnen.
[Lewis 1998]: Lewis, C. S: Pardon--ich bin Christ : meine Argumente für den Glauben, 1998, Brunnen – Das hochgelobte Buch zur Verteidigung des Christentums: Verspricht viel, hält wenig.
[Lewis 2005]: Lewis, Clive S: Gott auf der Anklagebank, 2005, Brunnen-Verl. – Sehr schwacher Versuch, das Theodizeeproblem zu lösen. Die Lösung ist: Gott darf man nichts vorwerfen! So einfach, so schlecht.
[Manson 2003]: Manson, N.A.: God and design: the teleological argument and modern science, 2003, Routledge – Der Versuch, das Design-Argument für Gott wieder mit etwas Leben zu versehen: Aber wenn das Pferd tot ist, sollte man absteigen. Das wird hier mit grandiosem Scheitern vermieden.
[Markham 2010]: Markham, Ian S: Against Atheism: Why Dawkins, Hitchens, and Harris Are Fundamentally Wrong, 2010, Wiley-Blackwell – Hebt sich aus der Flut der schlechten Entgegnungen auf Dawkins auch nicht positiv hervor.
[McGrath 2007]: McGrath, Alister E: The Dawkins delusion? : atheist fundamentalism and the denial of the divine, 2007, IVP Books – Ganz besonders schwache und schlechte Entgegnung auf das Bucht "Der Gotteswahn".
[McGrath 2008b]: McGrath, Alister: Der Atheismus-Wahn : eine Antwort auf Richard Dawkins und den atheistischen Fundamentalismus, 2008b, Gerth-Medien – Deutsche Übersetzung einer schlechten Antwort auf Dawkins.
[Miethe 1991]: Miethe, Terry L: Does God exist? : a believer and an atheist debate, 1991, HarperSanFrancisco – Durchaus spannende Debatte über Gott zwischen einem Gläubigen und einem Ungläubigen.
[Miles 1996]: Miles, J.: God: a biography, 1996, Vintage Books – Lesenswerte Entwicklungsgeschichte einer Idee – Gott.
[Neuner 1983]: Neuner, Josef: Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung, 1983, F. Pustet – Der "offizielle" Glauben der katholischen Kirche in den Verkündigungen des Lehramts.
[O’Connor 1998]: O’Connor, D.: God and Inscrutable Evil: In Defense of Theism and Atheism, 1998, Rowman & Littlefield – Gründliche Analyse des Theodizeeproblems.
[Oppy 2006]: Oppy, Graham: Arguing about gods, 2006, Cambridge University Press – Gründliche Einführung in die Analyse der Gottesbeweise.
[Rahner 2008]: Rahner, Karl: Grundkurs des Glaubens Einführung in den Begriff des Christentums, 2008, Herder – Schwer verständliches und schwer verdauliches Werk über das Christentum.
[Ratzinger 1998]: Ratzinger, J.: Glaube und Vernunft, 1998, Christiana-Verlag – Der Versuch des ehemaligen Papstes, Glauben und Vernunft zu vereinbaren – in dem man die Vernunft beschränkt und dem Glauben unterordnet.
[Robertson 2007]: Robertson, David: The Dawkins letters : challenging atheist myths, 2007, Christian Focus – Eines der etwas besseren Bücher gegen den "Gotteswahn" von Dawkins -.
[Swinburne 2004]: Swinburne, Richard: The existence of God, 2004, Clarendon Press ; Oxford University Press – Argumentativ eines der besten Bücher, das für Gott plädiert.
[Vaas 2009]: Vaas, R.: Gott, Gene und Gehirn: warum Glaube nützt ; die Evolution der Religiosität, 2009, Hirzel – Die Suche nach dem Nutzen des Glaubens an Gott als evolutionärer Vorteil.
[Vorgrimler 2000]: Vorgrimler, Herbert: Neues theologisches Wörterbuch: mit CD-ROM, 2000, Herder – Umfangreiches und gutes Wörterbuch zur Theologie aus moderner, liberaler und katholischer Sichtweise, für Theologiestudenten.
[Werbick 2005]: Werbick, Jürgen: Den Glauben verantworten: eine Fundamentaltheologie, 2005, Herder – Gute Einführung in die Fundamentaltheologie (Apologetik), guter Überblick über die religiöse Argumentation.

1. Das gilt, wenn es beim vieldeutigen Wort »Glauben« nicht  um wünschen, hoffen, vertrauen  geht. Zurück zu 1

2. Niemand kann genau sagen, wo der Alltagsglauben aufhört und das Wissen beginnt. Das ist für unsere Begriffe nicht ungewöhnlich, so kann beispielsweise niemand genau sagen, wo das Tal aufhört und der Berg beginnt. Zurück zu 2


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